Lenzburg, 26th october 2002  
 

Psychoanalytische Super-Vision. Einzelperspektive - Gruppenperspektive
Jahrestagung der drei Sektionen der EFPP Deutsche Schweiz

Samstag, 26. Oktober 2002, 9.30-17.00 Uhr
Stapferhaus auf Schloss Lenzburg, Schweiz

In der psychoanalytischen Super-Vision sind wir immer wieder mit einem Wechsel der Perspektiven konfrontiert.

Super-Vision ist ein Eckstein der psychoanalytischen Weiterbildung und der therapeutischen Arbeit. Sie dient dazu, in der praktischen Arbeit mit den Patienten kompetenter zu werden, sie dient auch dazu, unsere berufliche Identität zu entwickeln, indem wir uns in den Prozess der Weitervermittlung des psychoanalytischen Wissens hineinbegeben. Super-Vision dient somit unerer individuellen Kompetenz; sie stäärkt zugleich auch die für unsere Arbeit notwendige berufliche Identität und Zugehörigkeit zu einer Berufsgruppe.

Super-Vision findet entweder im Zweier- oder im Gruppen-Setting statt. Im ersten Setting ist der Blick auf den Einzelnen und die spezielle Übertragungsbeziehung gerichtet, wobei uns aber auch hier eine Gruppe in Form der internalisierten Objekte und Objektbeziehungen entgegentritt. Im Gruppen-Setting stehen ebenfalls Subjekte im Zentrum, aber es werden die gruppalen Übertragungsbeziehungen betrachtet, welche in der Super-Visions-Gruppe evoziert werden. Wir möchten uns an der Tagung etwa die Fragen stellen: Welchen Stellenwert haben die beiden Perspektiven? Auf welchen Prozessen bauen sie auf? Wie können sie sich ergänzen?

Diese Fragen sollen auch an Hand der Team-Super-Vision entwickelt werden. Diese hat eine Gruppe im Blickfeld. Team-Super-Vision geht demnach immer von Konzeptionen von Gruppe und von Pruppenprozessen aus. Ausgangspunkt für die Diskussion sind die Modelle der Gruppenanalyse und der Operativen Gruppe.

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last modified: 2002-09-12